17.08.2018 in Gesundheit
Das Krankenhaus Martha Maria Halle Dölau ist idyllisch am halleschen Stadtrand gelegen. Ursprünglich als Luftwaffenlazarett errichtet, ist das Krankenhaus seit der Wende sukzessive modernisiert worden. Mit Beendigung des letzten Bauabschnitts im Jahr 2011 erhalten zehntausende Patientinnen und Patienten jährlich medizinische Versorgung auf Spitzenniveau.. Insbesondere die verschiedenen Krebszentren haben sich einen guten Ruf erarbeitet.
Besonders beeindruckend finde ich das ganz bewusste Engagement des Krankenhauses für das Projekt "Jonas wills wissen", das gemeinsam mit dem Puppentheater Halle und mit Unterstützung der Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V. durchgeführt wird. Hier werden mithilfe der Puppe "Jonas" Fragen von Kindern zu unheilbaren Krankheiten beantwortet.
Die Erkrankung von Mutter, Vater oder auch von Oma, Opa, Schwester, Bruder trifft Erwachsene genauso schwer wie Kinder. Diese fühlen sich aber oftmals ausgeschlossen, weil wir Erwachsenen oft denken, dass diese Themen, die Ängste und Sorgen nichts für Kinderohren sind. Ich finde es großartig, dass das Projekt zusammen mit der Lessingschule in Halle sowohl für Eltern, Lehrer und für Kinder diese Sprachlosigkeit aufbrechen will.
17.08.2018 in Gesundheit
Mittlerweile ist der Kontakt zur Selbsthilfegruppe Prostatakrebs schon gute Tradition. Auf dem diesjährigen Sommerfest zeigt sich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement auch in diesem Bereich ist. Hier geht es nicht nur um gesellige Nachmittage, sondern auch um die Vermittlung von wichtigen Informationen für die betroffenen Patientinnen und Patienten.
Der gute Kontakt zu Ärztinnen und Ärzten zeigte sich auch beim Sommerfest selbst. Neben einem allgemeinen Austausch zu verschiedenen Themen, wurde auch hier die Datenschutzgrundverordnung angesprochen. Es ist manchmal wirklich erstaunlich welche Blüten dieses Thema so treiben kann.
Neben der allgemeinen Sorge, ob man als ehrenamtlicher Verein alle Anforderungen der DSGVO erfüllen kann - wir brauchen hier aktive Informationen durch den Landesdatenschutzbeauftragten, ohne die vorhandenen Sorgen noch weiter zu steigern - ist ein neues Problem aufgetreten:
Es ist die Frage aufgekommen, ob Ärztinnen und Ärzte die Informationen von Selbsthilfegruppen öffentlich im Wartebereich auslegen können oder ob damit nicht der Datenschutz verletzt wird - bei Interesse eines Patienten könnte ja auf seine Erkrankung geschlossen werden. Ich kann dabei nur mit dem Kopf schütteln!
15.08.2018 in Arbeit und Wirtschaft
Ziemlich genau einen Monat nach der Auftaktveranstaltung des EMI-Projekts in Halle habe ich mich mit der Geschäftsführerin von EPlan consult GmbH, Elena Herrmann, getroffen. Sie und ihr Team haben "EMI" schon in Magdeburg erfolgreich an den Start gebracht. EMI steht hier für "Existenzgründung, Migration und Integration", das Projekt wird sowohl durch Mittel des Sozialministeriums als auch des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Vor allem durch eine umfangreiche Existenzgründungsberatung für Migrantinnen und Migranten und ein starkes Netzwerk leistet das Projekt einen Beitrag zur erfolgreichen Integration von Geflüchteten und Zugewanderten.
Vielen Dank für das interessante Gespräch!
13.08.2018 in Stadtentwicklung
Sicherlich kennen Sie den Bauverein Halle & Leuna eG oder seine Immobilien schon aus dem Stadtbild von Halle. Die Genossenschaft war unter anderem für die tollen, denkmalgerechten Sanierungen des Johannis- und Lutherviertels verantwortlich. Alleine die über 1000 Wohnungen des Lutherviertels machen einen großen Anteil der insgesamt 7500 Wohnungen in Halle und Umgebung aus. Dabei wird auf eine sozialverträglich Kaltmiete geachtet, die die 6€/m² nicht übersteigt.
Im Gespräch mit dem Vorstand für Wohnungswirtschaft, Guido Schwarzendahl, wurde auch klar, woran das liegt: Die Genossenschaftsführung ist sich ihrer sozialen Verantwortung durchaus bewusst. Halle hat großes Glück mit seinen Wohnungsunternehmen. Die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften und nicht zuletzt die vielen Genossenschaften sorgen dafür, dass Wohnen in der Innenstadt kein Luxus wird. Zwar ist auch bei uns eine Verschärfung der Immobilienmarktes erkennbar und die Mietentwicklungen bieten gewissen Anlass zu Sorge. Allerdings ist die Lage in Halle verglichen mit Großstädten ähnlicher Größe noch entspannt. Bleibt zu hoffen, dass das auch so bleibt. Die SPD Halle und die SPD-Fraktion Stadt Halle werden jedenfalls ihren Teil dazu beitragen!
13.08.2018 in Landespolitik
Neue Woche, neue Termine. Wie immer auf hier zum Download verfügbar: https://
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
auch wenn ich in meiner Rolle als Fraktionsvorsitzende derzeit oft in der Landeshauptstadt eingebunden bin, besteht natürlich auch weiterhin das Angebot einer Bürgersprechstunde. Hierfür bitte ich um eine kurze Terminabsprache mit dem Wahlkreisbüro via E-Mail oder Telefon.
Ich freue mich auf Sie
Mit besten Grüßen
Katja Pähle
Tel.: 0345/503030
Fax: 0345/503031