Woche 8: Das Mehrgenerationenhaus in Glaucha – Vorbeischauen und sich wohlfühlen

Veröffentlicht am 04.03.2011 in Soziales
Das Stadtviertel Glaucha grenzt direkt an die historische Altstadt. Am besten kann man wohl das Viertel als im Wandel befindlich beschreiben, denn gerade hier tun sich soziale und städtebauliche Probleme auf. Gerade in den letzten zwei Jahren ist hier viel passiert. Neben der Sanierung von leerstehenden Häusern beginnt sich hier eine lebendige Bürgerschaft zu entwickeln.

Ein wichtiger Bestandteil ist dabei sicherlich das Jugend- und Familienzentrum St. Georgen, die in Glaucha das Mehrgenerationenhaus unterhalten.

‚Mehrgenerationenhaus, was ist das den?’ fragt man sich im ersten Moment. Frau Jakob, die Geschäftsführerin von St. Georgen erzählt mir, dass viele bei diesem Namen falsche Vorstellungen haben. „Hier geht es nicht darum „mehreren “Generationen Wohnraum zu bieten. Vielmehr sollen Angebote für unterschiedliche Generationen gemacht werden.“ Um diesem Anspruch noch besser gerecht zu werden wurden vor einigen Wochen die Umzugskartons im alten Mehrgenerationenhaus gepackt und das neue Haus in der Torstraße 54 bezogen. Zum Teil ist hier zwar immer noch Baustelle, doch Frau Jakob ist zuversichtlich, dass Ende März hier große Einweihung gefeiert werden kann. Und die Angebote, die den Besuchern geboten werden, lassen sich wirklich sehen.

Neben einem neuen Bistro, das dann seine Türen öffnet, sollen Bürgerinnen und Bürger Informationen und Beratungen angeboten werden. „Ich spreche gerne von einem Informationspunkt, an dem sich Ratsuchende rund um das Thema Familie Hilfe und Informationen abholen können“ so Frau Jakob. Ihr schwebt eine ambitionierte Idee vor. Angefangen von Informationen von Kita-Trägern bis hin zu Pflegediensten und Pflegeheimen soll hier alles zu finden sein, um dem Einzelnen den Weg von einem Anbieter zum anderen zu ersparen. „Und wer kleine Hilfen im Haushalt braucht, soll bei uns genauso Ansprechpartner vermittelt bekommen, wie Menschen die so den Weg in die Selbständigkeit wagen wollen – eine Art Kontaktbörse also“, so Frau Jakob weiter. Neben diesem Standbein wird das Mehrgenerationenhaus auch weiter Raum für Bürgerinnen und Bürger bieten, die sich zusammenfinden wollen, um gemeinsam etwas zu machen. In der offenen Bürgerwohnung des Mehrgenerationenhauses ist jeder herzlich willkommen bei unterschiedlichen Kursen und Zirkeln mitzumachen. Dabei reicht das Angebot vom Computerkurs für Senioren über Gitarrenunterricht bis zum Stricken, Filzen und Backen.

Für die Zukunft ist ein Lernpatenprojekt angedacht, um Jung und Alt ein bisschen näher zusammenzubringen und Kindern im Grundschulalter den Start in der Schule zu erleichtern. Nur leben all diese Ideen und Angebote zuerst vom Interesse der Bürgerinnen und Bürger und ihrer Bereitschaft mitzumachen. Dazu lädt das Mehrgenerationenhaus alle recht herzlich ein.

Ich selber werde an der Eröffnung teilnehmen und die Arbeit des Mehrgenerationenhauses nicht aus den Augen verlieren und hoffe das recht viele sich beteiligen.

 
 

Sprechstunde

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auch wenn ich in meiner Rolle als Fraktionsvorsitzende derzeit oft in der Landeshauptstadt eingebunden bin, besteht natürlich auch weiterhin das Angebot einer Bürgersprechstunde. Hierfür bitte ich um eine kurze Terminabsprache mit dem Wahlkreisbüro via E-Mail oder Telefon.

Ich freue mich auf Sie

Mit besten Grüßen

Katja Pähle

kontakt@katja-paehle.de

Tel.: 0345/503030
Fax: 0345/503031

 

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