Heute beginnt die Hochschultour des Arbeitskreises Wissenschaft mit der nördlichsten Hochschule unseres Bundeslandes. Wir besuchen die Hochschule Magdeburg-Stendal am Standort Stendal. Dieses Standort ist geprägt von den Sozial- und Humanwissenschaften und dem jüngst eingerichteten Zentrum für Kindheitswissenschaften.
Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet an ihren beiden Standorten ein sehr breites Fächerspektrum an. Von Studiengängen der Ingenieurwissenschaften, der Wasserwirtschaft und Elektrotechnik bis hin zu berufsbegleitenden Studiengängen für Kindergartenleiterinnen/Kindergartenleitern und -erzieherinnen/-erziehern reicht die Auswahl. Und gerade im Bereich der Kindheitswissenschaften hat die Hochschule ein Alleinstellungsmerkmal für unser Bundesland. Aber auch an anderen Stellen lassen sich hier Besonderheiten finden. So ist die Hochschule Magdeburg-Stendal seit ihrer Gründung um einen breiten internationalen Wissenstransfer bemüht. Dieses Ansinnen wurde gerade vom Rektor der Hochschule Prof. Geiger engagiert vertreten. Deshalb wundert es auch nicht, dass hier in der Altmark das Projektbüro für den Aufbau und die Zusammenarbeit mit der Deutsch-Jordanischen-Universität (GJU) in Amann sitzt. Der Aufbau der GJU ist das wohl größte Bildungsexportprojekt der Bundesrepublik und soll helfen über Austausch und Kooperation das Verständnis für andere Kulturen zu wecken und wissenschaftliche Expertise in alle Regionen zu tragen. Für dieses Projekt, wie auch für die weitere Entwicklung der Standorte wünsche ich der Hochschule Magdeburg-Stendal viel Erfolg.