Beide Bauten - sowohl Zahnklinik wie auch das Finanzamt - sind schon seit langer Zeit in der öffentlichen Diskussion und auch wenn niemand mit einem Lächeln in eines der beiden Gebäude gehen wird, so ist es gut, wenn heute die Mittel für den Bau durch den Finanzausschuss des Landtages freigegeben wurden.
Für den Bau der Zahnklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gibt das Land Mittel in Höhe von 9,7 Mio. Euro aus. Damit wird an einem Standort im Klinikkomplex Magdeburger Straße eine landeseigene Immobilie saniert, so dass künftig die Zahnmedizin an einem Standort in einem Gebäude sitzt. Bislang besteht die Einrichtung in Halle an zwei Standorten mit vier Gebäuden. Ein Wasserschaden im Jahr 2012 machte das Hauptgebäude in der Steinstraße 19 in Gänze unbrauchbar. Mit der neuen Zahnklinik werden nicht nur gute Arbeits- und Lernbedingungen für die Studierenden geschaffen, sondern auch eine Zusammenlegung der Zahnmedizin in Halle realisiert. Damit ist Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Halle endlich unter einem Dach. außerdem hat der Finanzausschuss heute auch die Mittel für den Neubau des halleschen Finanzamtes am Standort "Spitze" freigegeben. Reine Baukosten sollten nach einer ersten Vorlage aus Finanzministerium aus dem November des letzten Jahres 32 Mio. Euro sein. Durch Nachverhandlungen, die die Koalitionsfraktion gefordert hatten, konnte der Gesamtbauaufwand gegenüber der ersten Vorlage noch einmal um 1,1 Mio. Euro gesenkt werden. Das heutige Dienstgebäude des Finanzamts Halle in der Blücherstraße 1 (ehemals Gimritzer Damm 2) in Halle ist ein stark sanierungsbedürftiges und regelmäßig vom Hochwasser bedrohtes Gebäude. Bauliche Mängel führen zu einer Gefährdung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher des Finanzamts.