03.08.2018 in Gesundheit
Zu Besuch bei Medinetz Halle/Saale e.V.. Der 2013 gegründete Verein hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen ohne Krankenversicherung den Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen. Obwohl der Anspruch ist, alle Menschen zu vermitteln, die Probleme haben Zugang zu unserem Gesundheitssystem zu bekommen, betrifft das Problem vor allem Migrantinnen und Migranten. Das kann die Asylbewerberin ohne Krankenkassenkarte sein, oder auch der EU-Bürger, der sich nicht sicher ist was für Leistungen in Deutschland von seiner Krankenkasse übernommen werden. Oftmals sind Sprachbarrieren ein Problem, eine professionelle Übersetzung zu den medizinischer Themen ist hier unerlässlich - das kann tatsächlich auch den Behandlungserfolg beeinflussen.
Das Medinetz bietet eine wöchentliche Sprechstunde an und kann auf ein Netzwerk von ca. 20 kooperierenden Arztpraxen und Krankenhäusern zurückgreifen. Jedes Jahr treten 60-70 Fälle auf, von denen einige schnell gelöst werden können, andere Patienten wiederum über Monate begleitet werden müssen.
Durch Förderung des Sozialministeriums konnte eine mehrsprachige Broschüre erstellt werden, die den Patienten schon bei der Erstuntersuchung in der Aufnahmestelle in Halberstadt übergeben werden soll. Vielen ist nämlich überhaupt nicht klar, wie das Gesundheitssystem in Deutschland funktioniert und welche Rechte sie als Patienten haben.. Leider klappt die Verteilung der Broschüre derzeit noch nicht optimal.
Klar ist: Die engagierten Ehrenamtlichen beim Medinetz füllen hier eine Lücke, die es eigentlich nicht geben sollte. In einem der reichsten Länder der Welt sollte eine medizinische Grundversorgung für die Menschen selbstverständlich sein.
02.08.2018 in Arbeit und Wirtschaft
"Alt hilft Jung" ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Seniorinnen und Senioren, die als Fachleute in wirtschaftlichen Dingen anerkannt sind. Der ehrenamtlich tätige Verein hat seit 1993 seinen Sitz in Halle. Ziel der Wirtschaftssenioren ist es, die langjährig gesammelten Berufserfahrungen an die jüngere Generation weiterzugeben. So wird beispielsweise Hilfestellung bei Unternehmensneugründungen, der Einrichtung von Betrieben, im Marketing oder auch bei Solvenzproblemen geleistet. In letzter Zeit bemüht sich der Verein auch vermehrt um Existenzgründungsberatung von Migrantinnen und Migranten.
Ich finde, dass sich "Alt hilft jung" ganz wunderbare in die breite Palette an unterschiedlichsten Beratungsstellen für Existenzgründungen einfügt. Denn wo können diejenigen, die sich selbstständig machen möchten, besser beraten werden als von Menschen die diese Erfahrungen (mit all ihren Höhen und Tiefen) bereits selbst gemacht haben?
Alle Informationen und Angebote die der Verein leistet, findet ihr auf seiner Website: http://www.ahj-sachsen-anhalt.de/
01.08.2018 in Arbeit und Wirtschaft
"PS Union bewegt die Region" - viele von uns kennen den bekannten Slogan des Unternehmens PS Union GmbH. Und es steckt viel wahres darin. Seit 1990 hat sich der kleine Werkstattbetrieb zum mittelständischen Konzern gemausert, der 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und 10 Autohäuser in Halle, Naumburg und Nordhausen betreibt. Das Unternehmen ist dabei auch gesellschaftlich engagiert, vor allem in den Bereichen Sport und Bildung.
Und man blickt in die Zukunft: Am Hauptstandort in Halle-Neustadt wird in Kürze eine Wasserstofftankstelle entstehen, Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle in der Region warten nur darauf. Auch ist man seit kurzem als Anbieter von Carsharing am Markt. Bei JEZ mobil gibt es sowohl stationsbasierte Fahrzeuge als auch Free Floating. Mit dem Motto "Ich zahle nur für ein Auto, wenn ich es auch brauche" hat man auf jeden Fall eine Marktlücke in Halle gefüllt. Besonders interessant: die zukünftige Expansion soll auch im ländlichen Raum liegen, um die dort bestehenden Mobilitätslücken zu füllen.
Vielen Dank für das lange Gespräch und die interessanten Einblicke - es sind mittelständische Unternehmen wie dieses, welche unsere Wirtschaft prägen. Davon zeugen auch die über 400 jungen Auszubildenden, die hier ihr Handwerk gelernt haben.
30.07.2018 in Soziales
Zu Besuch beim Villa Jühling e.V.. Die Villa Jühling liegt mitten im Wald und bietet dadurch schon ein sehr schönes Ambiente für die dort stattfindende Kinder - und Jugendbildungsarbeit. Hier können Kinder, Jugendlichen und Familien jede Menge über Natur und Umwelt lernen und vor allem erfahren wie man gemeinsam die schwierigsten Aufgaben angeht. Soziales Lernen oder auch Herzenslernen wird hier groß geschrieben.
Aktuell findet dort die jährliche Sommerwerkstatt statt, bei der die Kinder dieses Jahr eine Woche als Piraten unterwegs sind und dabei eine Menge über sich und ihre Talente erfahren. Dies alles wird von einem tollen der Team der Villa und vielen Freiwilligen auf die Beine gestellt. Danke für so viel Engagement!
29.07.2018 in Verkehr
Die Stadt Halle kann auf eine lange Straßenbahntradition zurückblicken - seit der Eröffnung der ersten Pferdestraßenbahn im Jahr 1882 ist dieses Beförderungsmittel nicht mehr aus unserem Stadtbild wegzudenken. Natürlich hat auch hier der technische Fortschritt nicht Halt gemacht und die Bahnen wurden im Laufe der Jahrzehnte immer wieder durch neuere Modelle ersetzt.
Die Hallesche Straßenbahnfreunde e.V. haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, das historische Erbe der halleschen Straßenbahngeschichte zu erhalten und zu pflegen. Hauptsächlich im ehemaligen Straßenbahndepot in der Beesener Straße kümmern sich die ca. 80 Vereinsmitglieder um Restauration, Instandhaltung und Wartung der historischen Straßenbahnen und auch von Omnibussen. Auch die HAVAG als Nachfolgeorganisation der halleschen Straßenbahnbetreiber ist sich ihrer historischen Verantwortung bewusst und unterstützt die Ehrenamtlichen finanziell, personell und mit ihren Werkstätten. Mittlerweile konnten mehr als 40 verschiedene Straßenbahnen und Busse vor dem Verfall bewahrt werden - einige Fahrzeuge sind sogar immer noch betriebsbereit und auf Sonderfahrten in Halle und Umgebung unterwegs!
Das Museum hat noch bis zum 20. Oktober jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 11-17 Uhr geöffnet. An diesen Tagen besteht auch die Möglichkeit, an einer der Stadtrundfahrten mit einem historischen Fahrzeug teilzunehmen.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
auch wenn ich in meiner Rolle als Fraktionsvorsitzende derzeit oft in der Landeshauptstadt eingebunden bin, besteht natürlich auch weiterhin das Angebot einer Bürgersprechstunde. Hierfür bitte ich um eine kurze Terminabsprache mit dem Wahlkreisbüro via E-Mail oder Telefon.
Ich freue mich auf Sie
Mit besten Grüßen
Katja Pähle
Tel.: 0345/503030
Fax: 0345/503031